Der andere Generationenvertrag

BRD, 2019
Dauer: 0:15 min
Eine Sendung von Florian Beck und Christian Schnelting

17 Millionen Singlehaushalte in Deutschland, dünner werdende familiäre Bande im Zeichen erhöhter Mobilitätsanforderungen – es gibt viele Gründe, warum ein Miteinander der Generationen nicht mehr selbstverständlich ist. Dabei können alle Beteiligten davon profitieren, wie Dietrich Grönemeyer bei seinen Begegnungen zum Reformationstag erfährt. Und das geht weit über die pragmatische Hilfe bei der Bewältigung des Alltags hinaus – zum Beispiel bei zwei Frauen, die auf den ersten Blick so gar nicht zusammenpassen wollen: die 80-jährige Hannelore G. und die 22-jährige lebenslustige Studentin Aïsha E. wohnen zusammen, weil Hannelore G.s Mann gestorben ist und das Haus plötzlich gähnend leer war. Das Resultat: eine interessante Herausforderung für beide Generationen. In wenigen Monaten ist ein Miteinander voll anregender Spannung entstanden. „Wir streiten uns auch mal, aber wir lassen uns Luft zum Leben“, meint Hannelore G.. Auch die Beziehung von Lilian K., ihrem Sohn Leon und Eckhard B. entwickelte sich aus einer Krise: als alleinerziehende Mutter fühlte Lilian K. sich zwar im Alltag oft mehr als gefordert. Doch was ihr vor allem fehlte: ein Mensch aus der Großelterngeneration - für ihren damals 4-jährigen Leon als weiser Begleiter und für sich als Gesprächspartner mit einer ganz anderen Lebenserfahrung. Inzwischen ist der heute 82-jährige Eckhard B. Teil des familiären Verbunds von Lilian und Leon geworden. „Das ist so etwas Wunderbares“, meint Lilian K. nur. Dabei profitiert auch Leihopa B.: als großväterlicher Freund, der sich mit Fug und Recht gebraucht fühlt.

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  • 31.10.2019, 17:45 Uhr - ZDF
    Dietrich Grönemeyer - Leben ist mehr!

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